09.09.2011, 12:01 Uhr
Klein geschnittenes oder püriertes Gemüse wird von Kindern besser angenommen. (Quelle: imago)
Kinder essen mehr Gemüse, wenn es püriert und unter ihre Lieblingsspeise gemischt wird. "Bekannt ist, dass klein geschnittenes Gemüse und Obst lieber gegessen werden als ganze Stücke. Nun kommt eine weitere Methode hinzu, die Eltern dabei helfen kann, kleine Kinder gesünder zu ernähren", sagt Monika Niehaus vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Sie verweist auf eine amerikanische Studie, wonach Kinder auf diese Weise auch deutlich weniger Kalorien zu sich nehmen.
In der Studie nahmen 39 Kinder zwischen drei und sechs Jahren über mehrere Tage ihre Leibspeisen mit verschiedenen pürierten Gemüsesorten als Zutat zu sich, zum Beispiel Brokkoli, Blumenkohl, Zucchini, Tomaten oder Kürbis. Die Kinder sollten so viel verzehren, wie sie mochten. Dabei aßen sie von ihren Lieblingsgerichten dieselbe Menge wie sonst und fanden sie immer noch gut, auch wenn zerdrücktes Gemüse ein neuer Bestandteil war.
"Es ist für Erzieher oft schwer, gerade kleine Kinder zu gesundem Essen zu bewegen. Ginge es nach ihnen, würden sie in den meisten Fällen Süßes und Nudeln wählen. Deshalb sind 'Überzeugungstaktiken', wie Beimengen von püriertem Gemüse und Loben, durchaus erlaubt", sagt Niehaus.
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Quelle: dapd
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