26.10.2011, 11:54 Uhr
Eine Schülerin bereitet während einer Unterrichtsstunde ein Obstfrühstück für alle Schüler ihrer Schule vor. (Foto: dpa)
Das von der EU geförderte Milchprogramm an Schulen findet bei den Wirtschaftsprüfern des Europäischen Rechnungshofes keine Gnade. Die jährlich mit rund 90 Millionen Euro subventionierte Abgabe von Milchprodukten an Schüler sei "weitgehend unwirksam und hat sehr geringe Auswirkungen", heißt es in einem veröffentlichten Kontrollbericht des Gremiums. Das eigentliche Ziel, die gesunde Ernährung von Kindern zu fördern, werde größtenteils verfehlt. Besser fiel das Urteil zum erst kürzlich eingeführten EU-Schulobstprogramm aus.
Bei der Prüfung wurde laut Rechnungshof "die Wirksamkeit der beiden Programme bewertet und insbesondere geprüft, ob sich die EU-Beihilfen direkt auf den Konsum durch die Begünstigten auswirken und ob die Programme geeignet sind, die vorgesehene erzieherische Wirkung zu entfalten und künftige Essgewohnheiten zu beeinflussen".
Zumindest beim Michprogramm fiel das Ergebnis nahezu desaströs aus: So würden die verbilligten Erzeugnisse "meistens entweder sowieso in die Mahlzeiten der Schulkantinen aufgenommen oder von den Empfängern auch ohne Beihilfe gekauft". Neben diesem "erheblichen Mitnahmeeffekt" seien die erzieherischen Ziele bei der Konzeption und Steuerung des Programms nicht genügend berücksichtigt worden.
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Um das 1977 eingeführte Milchprogramm erfolgreicher zu gestalten, empfahlen die Rechnungsprüfer eine grundlegende Reform. So sollten Milchprodukte nicht nur billiger, sondern gratis an Schüler verteilt werden. Um das EU-Budget nicht noch mehr zu belasten, müsse das Programm zugleich auf jene Altersgruppen oder Regionen beschränkt werden, wo der zu erwartende Effekt auf die Ernährung besonders positiv sei. Zudem solle die Abgabe auch in Schulkantinen erfolgen.
Als "vergleichsweise gut konzipiert" bewerteten die Prüfer dagegen das 2009 eingeführte EU-Programm für den Verzehr von Obst und Gemüse an Schulen. Zwar sei es für eine fundierte Bilanz noch zu früh, die kurz- und langfristigen Ziele des Vorhabens würden jedoch "wahrscheinlich erreicht".
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Wie das Milch- wird auch das Schulobstprogramm mit jährlich rund 90 Millionen Euro von der EU gefördert. In beiden Fällen müssen die Mitgliedstaaten bis zu 50 Prozent der Mittel aus dem eigenen Haushalt beisteuern.
Quelle: dapd
Gast schrieb:
am 13. Januar 2012 um 21:03:53
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Milch in der Schule
das gab es schon mal, 0,25l Milch pur mit Vanille, Erdbeergeschmack oder Kakau. Gekostet hat sie 20 Pfennige, das war zu
meiner Zeit. Da gab es nur Milch und Mittagessen( (55 Pfennige) in der Schulmensa. Heute sind das kleine Bistros privatwirtschaftlich geführt, die Betreiber zahlen auch Pacht für ihren Tresen. Da wird eben nicht verkauft was Gesund ist, sondern was Geld in die Kasse bringt und das Schülerherz begehrt. Also ist es doch so gewollt.
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July schrieb:
am 13. November 2011 um 09:44:35
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Hä soll ich mal
lachen was für ein Schulmilchobstprogramm?
ich habe 3 Kinder auf der Schule und von sowas nie gehört!
Meine Kinder
ernähren sich gesund und kaufen selten am Kiosk...auch weil es einfach viel zu teuer ist! Ich sehe nicht ein, dass sich meine Kinder diesbezüglich noch ausnehmen lassen, wo man schon für jeden Scheiß in der Schule bezahlen muss!
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Rene schrieb:
am 12. November 2011 um 23:11:56
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Schülerspeisung
Wieso nehmen sich EU-Gangster die Frechheit heraus, über das Wohl und Wehe unserer Kinder zu bestimmen. Das ist eine rein
deutsche Angelegenheit und geht den Politgangstern der EU einen Dreck an. Diese abgehalfterten Politiker sollten zum Teufel gehen und die Eigenständigkeit der jeweiligen Staaten achten. Welche Unverschämtheiten werden sich diese Politiker noch rausnehmen ???
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