16.02.2010, 10:59 Uhr
Religion entschuldigt Schüler nicht bei einem Gruppen-Kinobesuch. (Bild: Imago)Eine Schule muss einen Schüler nicht aus religiösen Gründen von einem Kinobesuch freistellen. Das hat das Verwaltungsgericht Münster entschieden. In dem Fall hatten die zu den Zeugen Jehovas gehörenden Eltern eines Siebtklässlers geltend gemacht, der Film "Krabat" sei mit ihren religiösen Überzeugungen unvereinbar. Sie wollten "sich von bösen Geistermächten fernhalten, auch indem sie mystische Filme nicht ansähen", berichtet die Fachzeitschrift "Neue Juristische Wochenschrift".
SchuleVorurteile wirken sich auf Leistung aus
SchulschwänzenWas Eltern tun können
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Quelle: dpa
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