20.10.2011, 16:15 Uhr | mmh
Wie sieht der Traumlehrer deutscher Schüler aus? Ein Mann oder doch lieber "wie die Mama"? (Quelle: imago)
Fair, cool, nett, lustig, aber streng - so sieht der Traumlehrer deutscher Schüler aus. Nur 35 Prozent der Kinder wünschen sich Lehrer, die alles erlauben. Das ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Studie des Münchner Meinungsforschungsinstituts iconkids & youth. Dabei wurden 700 Sechs- bis Zwölfjährige in Deutschland zu ihren Wünschen an ihre Lehrer durchgeführt hat. Auch Schimpfen und Strafen ist demnach durchaus im Sinn der Schüler.
Fast zwei Drittel der Kinder zwischen sechs bis zwölf Jahren (64 Prozent) hätten am liebsten Lehrer, die "ein bisschen streng sind, aber auch mal schimpfen und bestrafen, wenn man nicht macht, was man soll". Etwas mehr als ein Viertel der Befragten legt Wert darauf, dass der Lehrer lustig ist (26 Prozent). Ein Sechsjähriger brachte es auf den Punkt: "Sie soll so sein wie meine Mama."
In den Wünschen spiegeln sich die Probleme und Erfahrungen der Kinder im Schulalltag wider. Eine Siebenjährige wünscht sich beispielsweise eine Lehrerin, die "nicht nach Rauch stinkt", andere erwarten "Unterricht im Freien während des Sommers", oder dass "eigene Stärken erkannt und gefördert werden".
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"Fairness" und "Coolness" stehen gleichberechtigt auf dem Wunschzettel der Kinder. Coolness bedeutet, auch mal gelassen zu reagieren und nicht gleich "hysterisch aus der Klasse zu rennen", wie es ein Elfjähriger formuliert.
"Nicht zu streng" bedeutet in den Augen der Befragten aber nicht, dass Lehrer alles erlauben sollen: Gezielt danach befragt wünschen sich 64 Prozent der Kinder Lehrer, die "ein bisschen streng sind und auch mal schimpfen und bestrafen, wenn man nicht macht, was man soll". Nur etwa ein Drittel (35 Prozent) wünscht sich einen absolut lässigen Erziehungsstil in der Schule mit Lehrern, die alles erlauben.
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In der Grundschule wünschen sich vor allem Jungen einen männlichen Klassenlehrer. Das sagte knapp die Hälfte der Sechs- bis Neunjährigen (48 Prozent) sowie immerhin ein Viertel der gleichaltrigen Mädchen (25 Prozent). Das zeigt klar den Mangel an männlichen Lehrern in den Grundschulen. Obwohl sie kaum männliche Vorbilder in den Erziehungseinrichtung kennen, wünschen sich die Jungs vor allem männliche Lehrer. Dieser Wunsch bleibt wohl unerfüllt, denn nur zwölf Prozent der gesamten Grundschullehrer sind männlich.
"Diese Ergebnisse unterstreichen den massiven Bedarf an männlichen Klassenlehrern, der zunehmend auch die anderen Schulformen trifft." erklärt dazu der Projektleiter Axel Dammler: "Die Jungen erwarten sich sicher nicht zu unrecht, dass männliche Lehrer eher auf ihre Bedürfnisse eingehen und auch Mädchen würden von mehr Vielfalt im Klassenzimmer profitieren."
Quelle: t-online.de , dpa
Franci schrieb:
am 8. November 2011 um 22:21:18
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Lehrer
Als Mutter kann ich Maria nur beipflichten. Ich hatte solche Lehrer, mein Nachwuchs leider bis jetzt noch sehr selten. In unserer
Schule gibt es wegen Pillepalle gleich Einträge, ob das so sinnvoll ist?
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Heidi schrieb:
am 5. November 2011 um 14:03:12
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Schade,
dass anscheinend kein Lehrer genug qualifiziert ist, Ihnen und Euch die neue deutsche Rechtschreibung so beibringen zu können, dass
Sie und Ihr sie auch versteht und umsetzen könnt! Denn das, was ich hier gelesen habe, ist eine Zumutung für mein Auge. Im Übrigen: Meine Lehrerin war anscheinend so qualifiziert, sie mir beizubringen! Aber leider gibt es von diesen Lehrerin nich genug. Wenn ich das mal so sagen darf: Viele Lehrer haben einfach leier keine Ahnung von Pädagogik...
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Pragmatiker schrieb:
am 23. Oktober 2011 um 01:27:02
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Lehrer
Hätten die Lehrer die ich gehabt in der freien Wirtschaft gearbeitet gäbe es heute ein paar Arbeitslose mehr.
Das Engagement von
einigen ist ja durchaus ehrenwert aber nur das Ergebnis zählt, ist bei mir nicht anders, ich kann mich bei meiner Arbeit anstrengen soviel ich will, hab ich allerdings am Ende Schrott produziert krieg ich einen auf den Deckel,
Ich wäre deshalb für eine Selektierung der Lehrkräfte nach erbrachten Resultaten
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