23.02.2012, 16:24 Uhr | rev
Volle Haare und rosige Haut: Schwangerschaft wirkt sich tatsächlich auf die Attraktivität der Frauen aus. (Quelle: imago)
Sie haben zwar zugenommen und Schwangerschaftsstreifen ließen sich auch nicht vermeiden, trotzdem bekommen Sie seit der Schwangerschaft von allen Seiten Komplimente für ihr gutes Aussehen. Reine Höflichkeit oder ist wirklich etwas dran an dem Mythos, dass eine Schwangerschaft Frauen schöner macht? Schauspielerin Reese Witherspoon (35) ist sich da jedenfalls ganz sicher.
Für den Hollywoodstar wirken Schwangerschaft und Geburt eines Kindes wie eine Schönheitsbehandlung. "Ich habe mich nie schöner gefühlt. Ein Baby zu kriegen ist wie eine Injektion neuer Ausstrahlung und Selbstsicherheit", sagte die Schauspielerin dem Magazin "Shape". "Und ich habe schon die doppelte Dosis." Die Amerikanerin hat zwei Kinder aus ihrer ersten Ehe mit dem Schauspieler Ryan Phillippe (37).
Ist eine Schwangerschaft also die bessere Schönheitsbehandlung? Tatsächlich hat Reese Witherspoon nicht Unrecht. Gleich auf mehrere Weise kann eine Schwangerschaft dem Aussehen der Frau zugute kommen. So bemerken die meisten Schwangeren im zweiten Trimester, dass ihre Haare gesünder und voller aussehen. Das liegt am Hormon Östrogen, das dafür sorgt, dass die Haare deutlich später ausfallen. Die Frauen haben in der Schwangerschaft deshalb etwa zehn Prozent mehr Haar als sonst.
Doch die Wirkung der Östrogene beschränkt sich nicht auf die Haare der Schwangeren. Ungefähr zur gleichen Zeit beginnt auch die Haut der Frauen glatter und glänzender auszusehen. Der erhöhte Östrogenspiegel führt dazu, dass mehr Wasser im Gewebe eingelagert wird, wodurch kleine Fältchen verschwinden. Gleichzeitig wird die Haut in dieser Zeit stärker durchblutet, was sie rosig erscheinen lässt und Hautunreinheiten beseitigt.
Daneben werden Frauen mit der Schwangerschaft auch sehr schnell Veränderungen an ihren Brüsten feststellen. Die Brust wird voller, eine Zunahme von circa 400 Gramm ist der Durchschnitt - nicht zwingend zum Missfallen des Partners.
Trotz allem sind die äußerlichen Auswirkungen einer Schwangerschaft auch nicht durchweg positiv. Dass nun die Haare später ausfallen, hat beispielsweise auch den Nachteil, dass geschädigtes Haar länger auf dem Kopf bleibt und somit mehr Haarpflegeaufwand notwendig ist. Ähnliches gilt für die Hautveränderungen: Die Östrogene regen nämlich auch die Produktion der Talg- und Schweißdrüsen an. Das hat meistens Pickel und Mitesser zur Folge. Etwa um den vierten Monat herum könnte außerdem das Wachstum der Fingernägel zunehmen. In manchen Fällen werden die Nägel dabei auch weicher und spröder oder es bilden sich kleine Rillen am Nagelbett - eine unangenehme Nebenerscheinung, die sich aber meist vor der Geburt wieder zurückgebildet hat.
Es zeigt sich: Die Vermutung, dass Schwangerschaft schön macht, ist mehr als nur ein Mythos - wahr ist es aber auch nur mit Abstrichen.
Viele weitere Mythen ranken sich um das Thema Schwangerschaft. Doch: Bekommen schöne Frauen wirklich eher Töchter? Macht die Schwangerschaft vergesslich? Und lässt sich tatsächlich an der Bauchform der Schwangeren das Geschlecht des Kindes ablesen? Hier finden Sie die häufigsten Schwangerschaftsmythen im Check.
Quelle: t-online.de , dpa
gast schrieb:
am 27. Februar 2012 um 14:16:48
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schönheit
also jetzt rechtfertigt es warum so viele frauen erst am liebsten mit 40-50 kinder wollen.dann müssen die wenigstens nicht unters
messer.
ach stimmt nicht da werden dann ja noch wunschkaiserschnitt gemacht.
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Absamer schrieb:
am 25. Februar 2012 um 12:40:18
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Wo ist der Geile Bericht hin?
Ich schreib nie mehr was für Euch, denn ihr seid es nicht wert.
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