23.11.2009, 16:19 Uhr | nak
Noch bevor ein Schwangerschaftstest positiv ist, können verschiedene Anzeichen darauf hindeuten. (Bild: Imago)
Zu den sichersten Symptomen einer Schwangerschaft zählt das Ausbleiben der Regel. Ab diesem Tag können Schwangerschaftstests relativ sichere Ergebnisse anzeigen. Doch vielen Frauen fallen die Veränderungen in ihrem Körper schon viel früher auf. Erste Anzeichen einer Schwangerschaft können Frauen schon bemerken, bevor die Monatsblutung ausbleibt. Denn der Körper stellt sich sehr schnell auf die neue Situation ein.
Bleierne Schwere und totale Erschöpfung empfinden viele Frauen in der Frühschwangerschaft. Die Hormone sind Schuld. Große Mengen Progesteron werden produziert und das macht müde. Der Körper vollbringt in der Frühschwangerschaft Höchstleistungen, mit allen hormonellen und organischen Veränderungen. Das kostet viel Kraft und Energie.
Einige Tage nach der Einnistung kommt es manchmal zu einer leichten Schmier- oder Einnistungsblutung. Sie ist oft verbunden mit leichten Unterleibskrämpfen. Das passiert, wenn sich die Blastozyste, wie das Baby in dieser Entwicklungsphase genannt wird, in der Gebärmutterschleimhaut festsetzt. Leichte Blutungen in der frühen Schwangerschaft sind in diesem Stadium normal.
Schwangere verspüren relativ schnell einen häufigen Harndrang. Das kommt daher, dass nach der Einnistung des Embryos das Hormon HCG produziert wird.
Die Brüste schwellen in der Schwangerschaft an und werden sehr empfindlich gegenüber Berührungen. Dieses Spannungsgefühl, das viele Frauen in der Frühschwangerschaft empfinden, hängt mit dem Hormonanstieg zusammen. Sobald der Körper sich daran gewöhnt hat, lässt der Schmerz nach.
In Vorbereitung auf die Milchproduktion färben sich die Brustwarzen dunkler. Auch dies ist ein hormoneller Vorgang.
Übelkeit, ob morgens, mittags oder abends, tritt häufig schon am Anfang einer Schwangerschaft auf und kann ein weiteres Anzeichen sein. Doch sie kann auch erst einige Wochen nach der Empfängnis einsetzen. Spätestens nach dem ersten Schwangerschaftsdrittel sollte sie wieder verschwinden.
Frauen haben plötzlich keine Lust mehr auf ihren heißgeliebten Morgenkaffee. Obwohl sie vorher nicht darauf verzichten konnten, schmeckt er nicht mehr und riecht zudem auch unerträglich. So geht es vielen Schwangeren mit den unterschiedlichsten Gerüchen und Geschmäckern.
Plötzlich auftretender Heißhunger auf ungewöhnliche Speisenkombinationen kann ein Anzeichen für eine Schwangerschaft sein. Heißhungerattacken treten oft nachts auf. Viele Frauen haben Lust auf Süßes, wie Eis oder Schokolade, andere bevorzugen Saures, wie eingelegte Gurken oder Grapefruitsaft.
Ein weiterer Hinweis auf eine Schwangerschaft ist eine erhöhte Basaltemperatur. Frauen, die ihre Körpertemperatur morgens gleich nach dem Aufwachen messen, können damit erkennen, dass diese kurz vor Einsetzen der Menstruation nicht wie gewohnt absinkt, sondern erhöht bleibt. Geschieht dies 18 Tage am Stück, ist das ein gutes Schwangerschaftsanzeichen. Doch Vorsicht: Die Basaltemperatur kann durch andere Ereignisse beeinflusst werden, wie zum Beispiel ein nahender Infekt.
Wenn in der Zeit um dem Eisprung ungeschützter Geschlechtsverkehr stattgefunden hat,, gilt das Ausbleiben der Periode als sicherstes Schwangerschaftsanzeichen. Nun wird es Zeit für einen Schwangerschaftstest oder gleich für einen Termin beim Gynäkologen, um die Schwangerschaft zu bestätigen.
Quelle: t-online.de
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