06.06.2011, 12:48 Uhr
Das Herz der Aktion schlägt für alle Welt. (Foto: Ein Herz für Kinder)
Vielen Dank für Ihren Klick auf diese Seite. Dafür spendet die Telekom einen Euro an "Bild" hilft e. V. "Ein Herz für Kinder" und unterstützt somit Kinder in der ganzen Welt. Denn das "rote Herz" leuchtet bekanntlich weltweit. Seit die Idee zu "Ein Herz für Kinder" 1978 geboren wurde, kamen immer wieder neue Projekte dazu, in Deutschland und schließlich der ganzen Welt. Und immer geht es darum, Kindern zu helfen, und sich dort einzumischen, wo Familien und Schwache Hilfe brauchen. Das Hauptanliegen weltweit ist die Kinderarmut. Es geht um materielle und seelische Nöte - ein Kampf gegen Hunger, Krankheit und Missbrauch.
"Wir mischen uns dort ein, wo Kinder in Not sind und Hilfe brauchen“, so lautet das Motto von Anfang an. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in Deutschland, denn auch in unserem scheinbar so reichen Land brauchen Kinder und Familien Unterstützung. Doch "Ein Herz für Kinder“ hilft überall auf der Welt. Dabei garantiert die "Bild"-Hilfsorganisation, dass jeder Cent einer Spende dort ankommt, wo Hilfe benötigt wird.
Es war der Aufkleber mit dem knallroten Herz, der schon in den 80er Jahren auf so vielen Autos prangte, die Aktion bekannt machte und untrennbar mit dem Straßenverkehr verbindet: Das erste Projekt - Rücksichtnahme im Straßenverkehr - ist wohl bis heute das bekannteste.
Die Ziele haben sich seit der Gründung von "Ein Herz für Kinder“ nicht grundlegend verändert. Neben der Verkehrssicherheit waren Bildung, Gesundheit, Armutsbekämpfung und Umweltschutz schon immer zentrale Hilfsfelder, eben die Themen, die besonders die Schwächsten der Gesellschaft betreffen. Neun Bereiche sind es, für die sich "Ein Herz für Kinder“ einsetzt, mit Spendenaufrufen, Sonderaktionen und Galas.
"Ein Herz für Kinder"...
... kämpft für mehr Verkehrssicherheit.
... setzt sich für mehr Jugendfürsorge ein.
... kämpft gegen Bildungsmisere.
... fördert qualitativ hochwertige Kinderbetreuung.
... kämpft für mehr Gesundheitsfürsorge.
... kämpft gegen die steigende Kinderarmut in Deutschland.
... hilft Kindern, die in ihrer Heimat zum Sterben verurteilt sind.
... fördert konkrete Projekte im Ausland.
... setzt sich für mehr Umweltschutz ein.
Zum besonderen Schwerpunkt hat sich der Kampf gegen die Kinderarmut im eigenen Land entwickelt, denn in Deutschland leben mittlerweile über sechs Millionen Kinder in Armut. Das bedeutet jedes sechste Kind in diesem Land gilt offiziell als arm und ist auf Sozialhilfe angewiesen. 1965 war es nur jedes 75. Kind. Experten befürchten, dass die wachsende Armut zu einem dramatischen Anstieg von seelischen Erkrankungen bei Kindern führt.
Armut bedeutet für Kinder in aller Welt ungleiche Chancen für den Start ins Leben. Sie ist für viel zu viele Kinder auch in Deutschland bittere Realität geworden. Sie gehen nicht nur mit knurrendem Magen zur Schule: Mehr als 800.000 Kinder sind mangelernährt und dadurch in Gefahr schwer krank zu werden, weil sich ihr Körper und die Organe nicht richtig entwickeln können. Kurzum: Kinder aus sozial benachteiligten Familien können nicht mit den gleichen Chancen ins Leben starten wie die Kinder, denen es zu Hause an nichts fehlt. Genau deshalb ist der Kampf gegen Kinderarmut einer der wichtigsten Punkte der Arbeit von "Ein Herz für Kinder". Schnell und unbürokratisch hilft die Organisation, in Kriegs- und Krisengebieten der Welt oder in sozialer Not am Rande der Wohlstandsgesellschaft.
Oft mangelt es am Nötigsten: Essen, Kleidung, Bildung, Liebe. Um diesen Kindern eine Perspektive zu bieten, unterstützt "Ein Herz für Kinder“ in Deutschland Suppenküchen, Schulen, Kliniken, Kindergärten, soziale Einrichtungen und Vereine. Auch Familien, die unverschuldet in Not geraten sind, wird wieder auf die Beine geholfen.
Bomben und Beben, Flut und Hunger: Zwei Drittel der Spenden bleiben in Deutschland, ein Drittel fördert Projekte weltweit. Ob die Jahrhundertflut 2002 an der Elbe oder das Kriegselend im Kosovo, ob eine Kita in Mecklenburg-Vorpommern aus den Nähten platzt oder Obdachlose und Migranten Arztkosten nicht zahlen können, ob Naturkatastrophen Häuser zerstören oder Kriegskinder ein Zuhause brauchen: "Ein Herz für Kinder" sammelt Spenden. Die "Bild"-Hilfsorganisation hilft der leukämiekranken Luisa in Tadschikistan genauso wie dem indischen Steinklopferkind Rina, den vielen Aids-Waisen in Afrika oder dem Mädchen Aset, deren Hände durch eine Landmine abgerissen wurden. Kinder malen in Therapien gegen ihr Kriegstrauma oder erhalten eine Operation finanziert, als ihr Leben schon zu Ende schien. Es sind die Schicksale, die für den einzelnen die Welt bedeuten.
Darüber hinaus sorgt "Ein Herz für Kinder“ jedes Jahr für viele große und kleine Weihnachtswunder. Der Verein macht denen Geschenke, für die Weihnachten sonst ein trauriges Fest wäre. Und natürlich bleibt auch der Klassiker nicht auf der Strecke: Das sichere Verhalten im Verkehr trainieren, damit die Kinder auf unseren Straßen sicher sind.
Quelle: t-online.de
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