03.05.2011, 16:33 Uhr
Ohne passende Sonnenbrille vom Optiker besteht die Gefahr bei Kindern Grauen Star zu bekommen. (Foto: imago)
Kein überflüssiges Accessoire, sondern wichtiger Gesundheitsschutz: Sonnenbrillen bewahren auch empfindliche Kinderaugen vor UV-Strahlen. Sie sollten auf jeden Fall bei einem Optiker gekauft werden, rät das Kuratorium Gutes Sehen in Berlin. Dieser passt Brillenbügel und Nasensteg individuell an und berücksichtigt den flachen Nasenrücken des Kindes.
Entscheidend ist das CE-Zeichen: Es gibt an, dass die Brille den EU-Schutznormen entspricht. Die Farbe der Gläser oder die Intensität der Färbung spielten dagegen keine Rolle. Flexible, aber robuste Kunststoffe helfen, dass die Brille beim Spielen und Toben nicht so leicht zerkratzt oder zerbricht.
Die UV-Strahlung kann eine Art Sonnenbrand auf der Hornhaut bewirken, erläutert der Direktor der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Regensburg, Horst Helbig.
Dies wiederum könne eine Linsentrübung (Grauer Star) oder chronische Schäden der Netzhaut begünstigen. Große Gefahr sieht Helbig vor allem bei "extremen Lichtverhältnissen" wie im Schnee, am Strand oder auf dem Wasser. "Beim ersten Sonnenstrahl in der Stadt muss nicht jeder mit Sonnenbrille rausgehen.
Quelle: dpa-tmn
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