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Stiftung Warentest untersucht Babyfone

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Stiftung Warentest untersucht Babyfone

07.02.2012, 16:12 Uhr

H+H Babyruf MBF 1213: Das günstigste ist gleichzeitig das schlechteste Produkt im Test. (Foto: Stiftung Warentest)

H+H Babyruf MBF 1213: Das günstigste ist gleichzeitig das schlechteste Produkt im Test. (Foto: Stiftung Warentest)

Eltern können sich nicht mit jedem Babyfon in Sicherheit wiegen. Bei einigen Geräten reicht der Empfang kaum zwei Häuser weiter, andere sind extrem störanfällig und kompliziert zu bedienen. Das ergab eine Untersuchung der Stiftung Warentest, die in der Mai-Ausgabe 2011 der Zeitschrift "Test" erscheint. Hier finden Sie die wichtigsten Ergebnisse.

Funktechnik setzt Babyfonen Grenzen

Dem sicheren Betrieb eines Babyfons setzt vor allem die Funktechnik Grenzen. Bei manchen Modellen wie dem Babyfon "BM440 Eco Plus“ oder den beiden Geräten von "H+H“ kommt es schnell zu Störungen. Sie suchen sich keinen freien Funkkanal und schalten im schlimmsten Fall die Verbindung einfach ab. Besonders das mit Abstand günstigste Produkt "H+H Babyruf MBF 1213" (nur etwa 35 Euro) kann bei der Handhabung nicht überzeugen.

Hindernisse können Empfang stören

Wesentlich besser schnitten im Test von insgesamt 16 Babyfonen diejenigen Geräte ab, die mit Dect-Technik arbeiten, wie der Testsieger "Philips Avent SCD525". Auf freiem Feld versprechen sie rund 300 Meter weit Empfang. Hindernisse jedoch können die Reichweite deutlich reduzieren. Sowohl bei den rein akustischen Babyfonen als auch bei denen mit Bildschirm überzeugen die Produkte von Philips am meisten. Gleichzeitig handelt es sich dabei aber auch um die teuersten der getesteten Babyfone.

Keine Angst vor Funkwellen

Die Angst der Eltern vor Funkwellen ist unbegründet. Selbst Dect-Babyfone mit einer systembedingt höheren Feldstärke erreichten bei einem Meter Abstand nur gut sechs Prozent des zulässigen Grenzwerts.

Babyfone als Smartphone-App

Unbegrenzten Empfang bieten leistungsfähige Handys, die mit einer Zusatzsoftware zum Babyfon werden. Dabei bleibt das Handy beim Baby und ruft die Eltern an, wenn der Lärmpegel steigt. Die BabyPhone Deluxe App fürs iPhone gibt es für 2,99 Euro und die Android-Version kostet 1,99 Euro. Das elektromagnetische Feld ist beim Mobilfunknetz stärker, allerdings nur, wenn es sendet.

Der ausführliche Test ist in der Mai-2011-Ausgabe der Zeitschrift Test erschienen.


Quelle: Stiftung Warentest

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Kommentare (5)

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Thema: "Stiftung Warentest untersucht Babyfone"

Baubiologe-1 schrieb: am 20. Februar 2012 um 23:03:39
(2) (0) Dauerstrahlung bei Babyfone
Eine Dauerstrahlung bei Babyfone ist m.E. unverantwortlich, zumal es auch DECT-Babyfone mit dem ECO-Mode+ gibt,
die nur senden bei bei Bedarf. Also wenn sich das Baby meldet. Ansonsten ist es im Standby ohne Funkstrahlung. Es gibt solche auch bei Phillips und ECO-DECT+ und von GIGASET mit Babyruf. Allerdings muß der EGO-Mode+ über Einstellungen vorerst auch aktiviert werden. Auspacken - Einschalten - Telefonieren reicht eben nicht
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Baubiologe-2 schrieb: am 20. Februar 2012 um 23:00:02
(1) (0) Dauerstrahlung Babyfone dürfte nicht mehr sein
Es gibt Babyfone mit ECO-Mode+ (Phillips, DECT-Telefon von Gigaset-EINSTELLUNG beachten!) wo
die Dauerstrahlung abgeschaltet wird und nur bei Meldung des Babys aktiv wird. Es ist schlichtweg unverantwortlich nicht bei einem solchen Test darauf hinzuweisen. Wissenschaftliche Berichte geben einen deutlichen Hinweis auf mögliche Schäden (REFLEX-Studie, Salford-Studie, Wiener Ärztekammer etc.) Warum wollen eigentlich Mütter auf eim Risiko eingehen, zumal es Alternativen der Strahlenreduzierung gibt?
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Tonito schrieb: am 29. April 2011 um 17:43:52
(2) (1) Funkwellen
Wer Angst vor Funkwellen des Babyfons hat, sollte in Nähe seines Nachwuchses erst recht kein Handy benutzen, da dies um ein
Vielfaches stärker strahlt... Meiner Ansicht nach ist ein Babyfon gelegentlich sehr nützlich, z.B. bei der Gartenarbeit höre ich es sonst nicht, wenn unser Nachwuchs aufwacht und schreit. Der Nutzen einer Überwachung ist in diesem Fall weit aus größer als die Gefahr, die durch Strahlung in dieser Zeit entsteht.
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