
07.04.2010, 10:51 Uhr | Spiegel Online; apn
Stillen bringt vor allem für Neugeborene viele gesundheitliche Vorteile mit sich. (Bild: Imago) (Quelle: imago)
Einer Harvard-Studie zufolge bringt das Stillen für Neugeborene eine Vielzahl von Vorteilen mit sich. Der Untersuchung zufolge schützt es vor vielen Krankheiten - und könnte letztlich allein in den USA jährlich 900 Kinder vor dem Tod bewahren.
Stillen ist gut für Mutter und Kind. Diese Weisheit bekommen Schwangere häufig mit auf den Weg gegeben. Trotzdem entscheiden sich viele Frauen - vor allem in westlichen Ländern - dagegen. Nun hat eine Studie beziffert, welche Kosten das Gesundheitssystem allein in den USA einsparen könnte, wenn dort mehr Kinder Muttermilch bekämen.
Die Ergebnisse: Stillen könnte demnach jedes Jahr fast 900 Kindern das Leben retten und finanzielle Verluste in Milliardenhöhe verhindern. Wenn 90 Prozent aller Mütter in den USA ihre Babys sechs Monate lang stillen würden, könnte dies dazu beitragen, zahlreiche kostenintensive Erkrankungen zu vermeiden, von Virusinfektionen und Asthma über plötzlichen Kindstod bis zu Leukämie im Kindesalter, heißt es in der Untersuchung, die in der Fachzeitschrift "Pediatrics" veröffentlicht wurde.
Die Vorteile des Stillens würden viel zu sehr unterschätzt, erklärte Melissa Bartick von der Harvard Medical School, die leitende Autorin der Studie. Muttermilch kann demnach unter anderem Auswirkungen auf den Insulinspiegel im Blut haben, so dass gestillte Kinder möglicherweise seltener an Diabetes und Fettsucht erkranken.
In den USA stillen rund 43 Prozent der Mütter in den ersten sechs Monaten zumindest teilweise, aber nur zwölf Prozent geben ihren Kindern ein halbes Jahr lang ausschließlich die Brust. Frauen sollten die Chance haben, unmittelbar nach der Geburt mit dem Stillen zu beginnen, erklärte Bartick. Oft würden Neugeborene jedoch schon im Krankenhaus mit Säuglingsnahrung gefüttert.
Quelle: Spiegel Online , dapd
Rheinländerin schrieb:
am 11. April 2011 um 20:39:12
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Stillen
Ich habe zwei Kinder jeweils 1/2 Jahr gestillt. Es ist ungemein preiswert (Milchpulver ist richtig teuer!) und praktisch, weil nichts
gespült und desinfiziert werden muss. Ich kann nur empfehlen sich daraus keinen Stress machen zu lassen, denn dann klappt es nicht. Es ist auch überhaupt nicht dramatisch, wenn man mal ein Fläschchen Fertigmilch dazu gibt. Im übrigen hat die Figur/Brust kein bisschen gelitten. Alles unverändert. Man nimmt eher schneller wieder ab ;-).
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alina schrieb:
am 9. April 2011 um 09:06:41
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Nicht stillen
Also ich wollte nie stillen.Hab sofort abgestillt nach der Geburt.Finde es totel eklig.Außerdem gehört mein Busen mir und ich
möchte nicht mit Hängetitten rumlaufen.Und ich habe keine Lust ein Milchkuhdaein zu führen.Flasche ist praktischer, Jeder kann füttern.Das ist auch nachts sehr angenehm das mein Mann die keline füttert.Flaschenmilch ist genausogut.
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UrsMax07 schrieb:
am 18. April 2010 um 22:53:31
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Versucht es!
Mein älterer Sohn ist jetzt 2 1/2 Jahre alt, der kleine gerade 6 1/2 Monate, und ich stille beide noch. Das geht sehr gut,
allerdings brauche ich viel malzhaltige Nahrungsmittel (Malzbier, Malzkaffee, Bionade etc), damit ich immer genug Milch habe. Beim älteren ist es natürlich nicht mehr so intensiv, aber es ist ihm emotional immer noch sehr wichtig. Wir gehen davon aus, dass er sich selber abstillen wird. Manchmal ist es ein wenig anstrengend, doch für uns ist es langfristig der beste Weg :-)
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