27.05.2011, 10:58 Uhr
Kristina Schröder (mitte, blaues Jackett) bei der Auftaktveranstaltung der bundesweiten Aktionswochen: Das Jugendamt. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Die Jugendämter bekommen nach mehreren tragischen Fällen von misshandelten und vernachlässigten Kindern strengere Auflagen. Künftig muss jeder Vormund ein von ihm betreutes Kind in der Regel einmal im Monat persönlich besuchen. Damit dieses möglich wird, darf er künftig nur noch für höchstens 50 Kinder zuständig sein und nicht länger für rund 120 Kinder, wie derzeit üblich.
Der Bundesrat beschloss am Freitag in Berlin eine entsprechende Änderung des Vormundschafts- und Betreuungsrechtes, nachdem das Gesetz bereits den Bundestag passiert hatte.
Hintergrund sind Fälle wie der Tod des zweijährigen Kevin aus Bremen. Die Leiche des kleinen Jungen war im Jahr 2006 mit schweren Misshandlungsspuren im Kühlschrank seines drogensüchtigen Ziehvaters gefunden worden. Kevins Vormund beim Jugendamt war damals für 240 bis 270 Kinder zuständig.
Quelle: dpa
bernd schrieb:
am 31. Mai 2011 um 13:25:40
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Jugendamt
Hört mir bloß auf mit dem Jugendamt. Immer zur falschen Zeit am falschen Platz. Informationen erhalten die genug, liegt auch
nicht nur am Personalmangel auch an Desinteresse und Bequemlichkeit.Genau wie bei dem Ordnungsamt,undisqualifizierte Menschen.
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Ingrid schrieb:
am 30. Mai 2011 um 10:00:51
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JA
Die Jugendämter können eigentlich nichts richtig machen. Nach Meinung der Stammtische reagieren sie doch entweder zu scnell oder zu
spät bei Kindeswohlgefährdung. Die Politik fordert und mit dem gleichen Personal soll noch mehr geleistet werden.
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Sonja schrieb:
am 28. Mai 2011 um 15:16:34
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Strengere Auflagen
Na, dann bin ich aber mal gespannt, ob auch mehr Personal eingestellt wird. Hier arbeiten alle an der Belastungsgrenze...
aber das wird von den Verantwortlichen nicht gesehen!
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