07.11.2008, 16:25 Uhr | ruf
Amerikanische Forscher haben einen neuen Therapie-Ansatz für ADS -Patienten entwickelt. (Bild: Archiv)
"Kannst du nicht einmal still sitzen?" - Kinder, die unter dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS/ADHS) leiden, werden in Deutschland nicht selten mit Medikamenten ruhig gestellt. Die Nebenwirkungen solcher Stimulanzien, wie Kopfschmerzen oder Übelkeit, sind vielfältig und relativ stark, sodass die medikamentöse Behandlung weltweit umstritten ist.
Forscher aus den USA haben nun einen neuen Therapie-Ansatz entwickelt, der ADS-Kinder helfen soll, ihre Konzentrationsfähigkeit langfristig zu verbessern - ganz ohne den Einsatz von Medikamenten. Die kleinen Zappelphilippe werden mit einer speziellen Computerspieltherapie behandelt. Per Adapter schließen die Eltern dabei eine besondere Kappe an die Playstation oder die Xbox an. Sensoren, die sich in der Kappe befinden, messen dann die Hirnwellen und beeinflussen die Spielsteuerung.
Wenn die Kinder beispielsweise das Spiel Burnout spielen und es schaffen, sich dabei perfekt zu konzentrieren, steigert das Rennauto sein Tempo kontinuierlich. Schweift das Kind mit seinen Gedanken hingegen ab, wird sein Auto von den Gegnern abgehängt. Auf diese Weise wird die Konzentration des Kindes spielerisch trainiert und durch das Computerspiel ein positiver Anreiz geschaffen, um das "Training" für das Kind spannend zu gestalten.
Quelle: t-online.de
mone schrieb:
am 27. September 2010 um 18:59:54
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adhs/ads
diesen artikel finde ich sehr interessant. habe 2 kinder die ADS/ADHS haben und medis bekommen würde gerne mal diese metode
ausprobieren und schauen ob dieses auch ohne medis geht. wo bekommt man sowas denn her?
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