06.07.2010, 16:18 Uhr | sca, mmh
Ein vierjähriger Junge verzehrt einen Kinder-Eisbecher. (Bild: Imago)
Kinder lieben Süßigkeiten, da sie sich in einer Wachstumsphase befinden. Das behaupten US-amerikanische Wissenschaftler in einem Beitrag der Fachzeitschrift "Physiology & Behaviour". Kinder seien auf Süßigkeiten programmiert, da diese ihr biologisches Bedürfnis einer Energiequelle erfüllten. "Die Verbindung zwischen der Vorliebe für Süßes und dem Wachstum macht Sinn. Denn in der Zeit, in der Kinder schnell wachsen, braucht ihr Körper auch mehr Kalorien", sagt die Studienautorin Danielle Reed, Genetikerin am Monell Center. Die Tatsache, dass Kinder in allen Kulturen einen höheren Zuckergehalt im Essen bevorzugen als Erwachsene könne somit biologische Ursachen haben.
Bestätigung ihrer These fand die Forscherin in Untersuchungen von 143 Probanden im Alter zwischen elf und 15 Jahren. Sie unterzog die Kinder einem Geschmackstest, der sie nach Stärke ihrer Vorliebe für Süßigkeiten klassifizierte. Daneben wurden auch Blut und Urin der Kinder auf mehrere Hormone und Wachstumsmarker getestet. Bei den Kindern, die am wenigsten positiv auf Zuckerhaltiges reagierten, stellte die Forscherin geringere Werte des Biomarkers NTx fest als bei den anderen Versuchspersonen. Dieser Biomarker spielt eine Rolle im Knochenwachstum von Kindern und Jugendlichen. Zusammenhänge mit anderen biologischen Faktoren wie etwa mit der Konzentration von Pubertäts- oder Sexualhormonen wurden hingegen nicht gefunden.
"Das zeigt erstmals eine Verbindung zwischen Hang zu Süßem und der biologischen Notwendigkeit", so Reed. Während der Jugendzeit stelle sich diese Vorliebe allmählich ein, besonders wenn das Wachstum abgeschlossen ist. "Gemeinsam mit dem Rückgang des Biomarkers im zunehmenden Jugendalter nimmt auch die Vorliebe für Schleckereien ab." Als nächstes will Reed mit ihren Kollegen ermitteln, welcher Faktor des Wachstums im Gehirn das Verlangen nach Süßem auslöst.
Wie sollen Eltern damit umgehen, dass ihre Kinder dauernd nach Süßem quengeln? Verbieten oder erlauben? Rationieren oder verstecken? Hier sind unsere Tipps für den Umgang mit Süßigkeiten.
Quelle: t-online.de
Matamata schrieb:
am 7. Juli 2010 um 14:31:58
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Süßigkeiten
früher bei uns zu Hause lagen die Tafeln mit der guten Westschokolade im Schrein verwahrt, und an ganz besonderen Tagen wurde
nach eingehender Beratung beschlossen, mal eine Tafel zu öffnen. Jeder erhielt vom Vater EIN Stück zugeteilt, und ich wagte nicht zu fragen, ob es vielleicht ein zweites geben könnte. Manchmal gab es das wirklich, aber der Rest wurde verschlossen und für eine weitere Heilige Schokoladenspeisung aufgehoben. Nie (!) hätte ich zu träumen gewagt, eine ganze Tafel zu essen
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Kosten schrieb:
am 31. Mai 2010 um 18:26:21
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Monell Center
Wenn man sich die Mühe macht, sich die Liste der Sponsoren des Monell Center anzusehen, weiss man auch gleich, was hinter
diesen Forschungsergebnissen steckt. Also ... ab in den Mülleimer.
Hier die Sponsorenliste:
AFB International Inc.
Altria Group
Ajinomoto Co., Inc.
Avon Products, Inc.
Beiersdorf AG
Cadbury
Campbell Soup Company
The Coca-Cola Company
Colgate-Palmolive Company
Coty Inc.
Diana Ingredients
Diageo, plc
Dow Advanced Materials
Estée Lauder Companies, Inc.
etc.
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Arzt schrieb:
am 19. Mai 2010 um 23:45:08
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Insulin
Übermäßiger Zucker Konsum kann aber zu Störungen mit dem Insulin führen.
Es muss nicht so sein, aber bei wirklich abnormal
starkem "Naschzwang" in der Kindheit können das die Auswirkungen sein. Naschen ist gut, aber in Maßen und mit Sport!
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