09.03.2009, 08:35 Uhr | sca
Mit den Kindern reden und Eltern bleiben ist bei einer Trennung am wichtigsten für den Nachwuchs. (Bild: Imago)
Wenn Eltern sich trennen, stehen sie vor der großen Frage, was und wie sie es ihren Kindern sagen sollen. Das Wichtigste: Sprechen Sie mit Ihren Kindern über die Ereignisse und bleiben Sie Eltern, auch wenn Sie sich als Partner trennen. Untersuchungen haben ergeben, dass nach einer Trennung besonders die Kinder ängstlich und verunsichert sind, mit denen nicht gesprochen wurde.
Das Wichtigste, was Eltern ihren Kindern im Fall einer Trennung geben können, ist ein Gespräch. Kinder haben sonst schnell das Gefühl, dass sie und ihre Gefühle unwichtig sind und nicht ernst genommen werden. Außerdem können Sie Ihnen damit auch die Sorge nehmen, selbst an der Trennung der Eltern schuld zu sein. Das gilt auch für jüngere Kinder! Wenn für Erwachsene nach langen Streitereien eine Trennung die einzige und logische Konsequenz zu sein scheint, ist das für Kinder noch lange nicht so. In ihrem kleinen Weltbild kommt weder eine Trennung der Eltern vor noch haben sie eine Vorstellung davon, was die Konsequenzen sind.
Erst wenn sich die Eltern endgültig zur Trennung entschieden haben, sollten sie mit ihren Kindern sprechen. Auch alle anstehenden Veränderungen, die für das Kind geklärt werden müssen, sollten abschließend besprochen sein. Vater und Mutter sollten sich über Wohnort, Besuchsrecht, Anrufe geeinigt haben. Am besten sollten die Eltern gemeinsam entschieden haben, was sie dem Kind sagen wollen.
Schön für das Kind wäre, wenn sie ihm zuliebe gemeinsam mit ihrem Ex-Partner das Gespräch führen würden. Beantworten Sie Ihrem Kind alle Fragen, die es hat. Geheimniskrämerei verunsichert Kinder deutlich mehr als klare Antworten. Sinngemäß sollten Sie Ihrem Kind vermitteln, dass Sie sich zwar als Mann und Frau trennen, aber weiterhin Mutter und Vater bleiben. In jedem Fall sollten Sie Ihrem Kind auch verdeutlichen, dass es keine Schuld an der Trennung hat. Die Kinder sollten zwar äußern können, wo sie gerne leben wollen, die Entscheidung aber sollte vorher getroffen worden sein, damit das Kind nicht in Loyalitätskonflikte gestürzt wird.
Wenn sie ihre Trennung so auf der Partnerebene erklären und klar machen, dass sie beide Eltern bleiben, wird ihrem Kind deutlich, was jetzt für es am Wichtigsten ist. Die Gewissheit, dass immer beide Elternteile für es da sind. Mit dieser Gewissheit kann es selbstbewusst durchs Leben gehen. Seien Sie sorgsam bei der Wortwahl, werten Sie Ihren Ex-Partner nicht ab und vor allem sprechen Sie mit Ihrem Kind nicht über Ihre Partner-Konflikte. Drängen Sie Ihr Kind nicht in die Rolle eines Trösters. Kinder, die zum Ansprechpartner für die Nöte der Erwachsenen werden, halten ihre eigene Probleme hinterm Berg, um die Erwachsenen nicht noch mehr zu belasten.
Noch wichtiger als die anstehenden Änderungen ist, dass Sie Ihrem Kind deutlich machen, was bleibt, wie es war. Der regelmäßige Besuch bei der Oma am Dienstag, das Fußballtraining am Freitag zusammen mit dem getrennt lebenden Elternteil.
Ein Aufklärungsgespräch wird nicht reichen. Die Fragen der Kinder entstehen mit der Zeit und werden manchmal immer wieder gestellt. Damit vergewissern sich die Kinder, dass sie alles richtig verstanden haben. Bleiben Sie geduldig, wenn Sie vieles mehrfach erklären müssen. Denken sie daran, wie tiefgreifend die Ereignisse für Erwachsene sind, wie tiefgreifend müssen sie erst Kindern erscheinen. Sie sollten also nicht nur das Gespräch suchen sondern auch offen für die Fragen ihrer Kinder sein. "Hast du mich noch lieb? Habt ihr euch wegen mit getrennt oder wirst du mich auch verlassen?" Manchmal haben Kinder kleine Vorschläge für Veränderungen - prüfen Sie, ob sich diese umsetzen lassen. So haben Kinder das Gefühl, der Situation nicht ganz machtlos ausgeliefert zu sein.
Auch wenn es zunächst einfacher erscheint, wenn die Kinder vermeintlich gelassen reagieren - auf Dauer geht es meistens den Kindern besser, die ihre Gefühle zeigen. Erlauben Sie Ihrem Kind diese Gefühle: "Ich kann mir gut vorstellen, dass Du traurig bist" oder "Ich verstehe, dass Du von Mama und Papa enttäuscht bist" sind Reaktionen, die dem Kind zeigen, dass seine Gefühle ernst genommen und zugelassen werden.
sca
ute schrieb:
am 21. Juni 2011 um 13:24:32
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Trennung
heut zu Tage, wird einem die Trennung vereinfacht. Man muss sich ja nicht mehr bemühen um die Familie aufrecht zu erhalten. Da
hilft ja dann der Vater-Staat. Und vom Kind ist noch nicht mal die Rede. Da gehts dann nur noch um die Kohle.
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igor aus warmensteinach schrieb:
am 24. April 2011 um 09:43:49
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@truz
sei froh, wenn dein partner noch nicht abgehauen ist und ihr euch das leisten könnt.
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truz schrieb:
am 20. April 2011 um 16:00:05
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Feminismus
ist eine der schlimmsten erfindungen der Menschheit. Frauen sollen zu hause bleiben und nicht arbeiten müssen bis das kind mind.
5 ist. Dafür muss der Staat sorgen. Und die Eltern sollen sich nicht trennen, bis kinder erwachsen sind. Jeder soll eigene kinder erziehen und nicht die von fremden leuten.
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