07.02.2012, 11:50 Uhr
Arbeitslosigkeit ist nach Angaben der Vereinten Nationen die größte Sorge der Jugendlichen weltweit. Junge Menschen auf der ganzen Erde würden mehr Investitionen fordern, damit es mehr Arbeit gebe, heißt es in dem in New York veröffentlichten Weltjugendbericht. Weltweit seien 75,8 Millionen Menschen unter 31 Jahren ohne Arbeit, viele von ihnen gerade in arabischen Ländern.
Die Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre habe die Jugendarbeitslosigkeit so stark ansteigen lassen wie nie zuvor, heißt es weiter. Nach der Krise habe zwar der weltweite Arbeitsmarkt wieder an Fahrt gewonnen und die Erwerbslosenquote sei von 2009 auf 2010 von 6,3 auf 4,8 Prozent gefallen. Aber bei den Jugendlichen habe es praktisch keinen Fortschritt gegeben: 12,6 Prozent seien arbeitslos statt 12,7 vor zwölf Monaten.
Damit war die Jugendarbeitslosigkeit 2010 deutlich mehr als doppelt so hoch wie im Gesamtschnitt. Seitdem habe sich das Bild kaum geändert. Obwohl die Zahl der Jugendlichen weiter wachse, sei ihr Anteil unter den Arbeitenden innerhalb von zehn Jahren von 54,7 auf 50,8 Prozent gefallen.
Für diese Entwicklung gebe es mehrere Gründe. Zum einen seien Jugendliche zwangsläufig die Mitarbeiter mit den wenigsten Dienstjahren und deshalb bei Entlassungen besonders bedroht. Zum zweiten würden Unternehmer weltweit mehr den Wert von Erfahrung entdecken und somit eher Älteren eine Chance geben. Hinzu komme, dass viele Jugendliche in der Krise gar nicht erst Jobs fänden und gleich in die Arbeitslosigkeit rutschten.
Quelle: dpa
Ulla schrieb:
am 20. April 2012 um 17:24:37
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das ist echt trauig !
leider versteht es unsere Regierung auch nicht, das gerade in Bildung, Schulen und Kitas viel mehr investiert werden
muss, Kinder sind unsere ZUKUNFT !!!!
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Pädagoge schrieb:
am 19. Februar 2012 um 13:48:10
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Sinn der Schule
Da ist es doch gut, wenn die Kinder möglichst frühzeitig beschult werden...
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Kinderfreund schrieb:
am 10. Februar 2012 um 09:39:25
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Jugendarbeitslosigkeit
An dieser Tatsache der Arbeitslosigkeit von Jugendlichen muß
unbedingt etwas verändert werden,weil das Thema auch in
den
Bereich Schule und Ausbildung mit reinfällt,was die Motivation
zum Lernen negativ beeinträchtigen wird,wenn die Chancen für
einen Berufswerdegang geringer wird.
Worin ich noch ein Problem sehe ist,daß für Jugendliche mit wenigerguten
Schulabschlüssen kaum noch Arbeiten gibt und die in die Sozialfürsorge abgleiten,auf der Straße stehen und nicht aufgefangen werden.
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