12.04.2011, 12:49 Uhr | Sarah Jasmin Mehrtash, BZgA
Manchmal braucht eine glückliche Partnerschaft mit Kind ein wenig Nachhilfe. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Wenn frischgebackene Eltern mit dem ersten Kind auftauchen, ist die erste Reaktion der anderen: Herzlichen Glückwunsch! Auch Eltern würden nie das Gegenteil behaupten und sagen: "Oh nein, auf Euch kommt jede Menge Verantwortung zu, hattet Ihr Euch auch vorher genug Gedanken gemacht?" Mit der Erfüllung des Kinderwunsches erwarten zukünftige Eltern oft die Glückseligkeit - wenn das Kind jedoch da ist, gibt es eine Menge Veränderungen und Herausforderungen, welche vorher gar nicht erwartet und unterschätzt wurden.
Das zeigt auch eine Allensbach-Umfrage, über die der Berliner "Tagesspiegel" berichtete. Denn jeder dritte Deutsche hat sich den Alltag mit Kleinkindern ganz anders vorgestellt als es sich dann tatsächlich herausstellt. Besonders enttäuscht äußerten sich demnach Alleinerziehende und Eltern, die ihre Kinder ohne Unterstützung etwa der Großeltern groß ziehen. Sie bezeichneten sich als weniger glücklich und klagten stärker über finanzielle Sorgen.
Von den Alleinerziehenden gaben mehr als die Hälfte (56 Prozent) an, dass das Leben mit Kind sich anders entwickelt habe als erwartet. Bei Familien, die ohne Hilfe von Angehörigen oder Freunden klarkommen müssen, äußerten sich 47 Prozent enttäuscht.
Aber es gibt noch Hoffnung: Laut dieser Studie sind Eltern kleiner Kinder nach eigenen Angaben glücklicher als der Rest der Bevölkerung, wie die Umfrage zeigt.
Allerdings ist das Glücksempfinden stark von der finanziellen Situation abhängig. Bei Eltern mit einem Haushaltseinkommen von mehr als 2500 Euro ergab sich auf einer Skala zwischen eins und zehn ein Wert von 8,0. Eltern, die weniger als 1500 Euro zur Verfügung haben, kommen lediglich auf 6,7. Für die Umfrage im Auftrag des Babynahrungsherstellers Humana wurden zwischen Dezember 2010 und Januar dieses Jahres 1026 Eltern befragt.
Woran liegt es, dass die neue Phase so schwierig ist? Nur an den überzogenen Erwartungen? Sind es wirklich nur die finanziellen Gründe oder gibt es noch andere Ursachen?
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt in ihrer Broschüre "Die erste Zeit zu dritt" eine Ermutigung für Mütter und Väter, ihren eigenen Wege der Gestaltung des Alltags mit Kindern zu finden und sich unrealistischen Rollenerwartungen zu wiedersetzen. Auch Unterstützungs- und Beratungsangebote sind hier zu finden.
Nicht nur die Finanzen werden in den Vordergrund gestellt, sondern auch die wichtigsten Themen für das Leben und das Leben in der Partnerschaft mit dem neuen Nachwuchs werden hier aufgeführt und erläutert, um glücklich den neuen Lebensabschnitt genießen zu können.
Umfangreiche Fragen über das Eltern-Dasein, Entwicklungsschritte, Veränderungen, Kommunikation wie auch über die Sexualität in der Partnerschaft werden beantwortet und es wird aufgezeigt welche Spielräume das Leben mit Kind hat. Auch Kontaktadressen zu verschiedenen Bereichen werden nicht außer Acht gelassen.
Lesen Sie hier, wie Sie das neue Familienleben so glücklich wie möglich gestalten können.
Quelle: t-online.de , AFP
Vanessa schrieb:
am 5. Mai 2011 um 23:35:08
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@eltern
Na, da wars ja auch einfacher: Es reichte ein Gehalt, um ein Kind zu finanzieren und sich ein Häuschen zu bauen, heute reichen zwei
Gehälter zum Überleben. Männer blieben früher aus Anstand bei Frau und Kind. Der Chef behandelte seine Angestellten noch als Menschen, es gab faire Gehälter, der Arbeitsplatz war sicher. Einfach, da ein "anderes Kaliber" zu sein.
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eltern schrieb:
am 30. April 2011 um 16:14:34
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1. hälfte 20.jh.
meine eltern waren ein anderes kaliber als ein hoher prozentsatz dieser jammerlappen heute.ansprüche ,geschrei nach dem
staat, kitas- gebt doch nachwuchs an der babyklappe ab, züchtet die wunschzöglinge in der retorte und verwirklicht die blendenden ideen der beautygesellschaft.
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lolekbolek schrieb:
am 30. April 2011 um 12:18:16
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Glückliche Eltern
Unsere Eltern und Großeltern haben Ihre Kinder auch alleine großgezogen, ohne Unterstützung sei es von der Familie oder
vom Staat. Heute bekommen die Eltern Elterngeld, Kindergeld, der Staat nimmt ihne die Verantwortung ab wo er kann und trotzdem wird gejammert. Wie viele allein erziehende Mütter gab es nach dem Krieg die ihre Kinder anständig erzogen haben. Hört mit dem Gejammer auf!
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