12.01.2012, 09:55 Uhr | dpa, tze
Ben und Mia waren die beliebtesten Vornamen 2011. (Quelle: dpa)
Kurz, knapp, niedlich - landauf, landab begnügen sich Eltern mit drei Buchstaben für ihren Nachwuchs. Ben und Mia waren die beliebtesten Vornamen für 2011 geborene Babys. Doch vier Bundesländer tanzen aus der Reihe. In unserer interaktiven Grafik am Seitenende können Sie die jeweiligen Top 10 vergleichen.
Auch im zurückliegenden Jahr hat sich Deutschlands Vornamen-Papst Knud Bielefeld die Mühe gemacht, Statistiken der Standesämter, Geburtskliniken und Geburtshäuser auszuwerten. Das waren 2011 insgesamt 162.943 Meldungen aus 427 Quellen. Das sind etwa ein Viertel aller in Deutschland geborenen Babys. Eine offizielle Statistik über Vornamen gibt es nicht. Nach Bielefelds Auswertung wurde der Mädchenname Mia in 14 Bundesländern am häufigsten vergeben. Somit heißen 2,6 Prozent aller Mädchen Mia. Jungen wurden in 13 Bundesländern am häufigsten Ben genannt. Das sind 2,4 Prozent der männlichen Neugeborenen.
Die Saarländer und Bayern favorisierten dagegen Anna und verwiesen Mia auf Platz vier beziehungsweise fünf. Bei den männlichen Vornamen behauptete sich Vorjahressieger Leon in Hamburg auf Platz eins vor Ben. In Berlin war Felix beliebter und in Bayern Maximilian. Überhaupt gab es in Bayern und Berlin die größten Abweichungen vom Bundestrend. Ben rangiert im Freistaat abgeschlagen auf Platz acht, während es nur dort Moritz und Simon in die Top 10 geschafft haben. Maximilian, der Name des ersten Bayernkönigs, rangiert übrigens im preußischen Berlin auf Platz zwei. Hoch in der Gunst der Hauptstädter stehen auch die Mädchennamen Sophia, Charlotte und Luisa - womöglich eine Reminiszenz an Fürstin Sophie Charlotte und Königin Luise? In den nördlichen Bundesländern tauchen Anna und Maximilian nicht unter den Spitzenreitern auf, allenfalls die Kurzform Max. Dagegen ist Paul im Osten beliebter als im Westen.
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Namen spiegeln auch gesellschaftliche Themen wieder. So ist zum Beispiel Kevin, Spitzenreiter bei den Jungs vor 20 Jahren, definitiv out und taucht nicht einmal mehr in den Top 100 auf. Das gleiche Schicksal ist Chantal und Mandy widerfahren. Zu groß war die Diskussion um den "Kevinismus / Chantalismus": Eine Studie hatte ergeben, dass Grundschullehrer Schülern mit diesen Namen automatisch schlechtere Noten geben, weil sie damit Unterschichten-Vorurteile verbinden.
Diese interaktive Karte bietet einen Überblick über die beliebtesten Vornamen des Jahres 2011. Beim Klick auf die Markierung "männlich" / "weiblich" öffnet sich eine Liste mit den zehn Favoriten des jeweiligen Bundeslandes. Zum Vergleich finden Sie oben rechts die gesamtdeutsche Top 10.
Quelle: dpa , t-online.de
ich reg mich nicht auf... schrieb:
am 5. Mai 2012 um 21:21:33
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Vornamen
Und wenn sich alle Welt aufregt, wir haben unseren Sohn vor 21 Jahren Kevin genannt und damals wusste noch keiner, was für ein
Kevin-Boom losgeht. Der junge Mann kann gut mit seinem Namen leben und wurde in der Schule nie gehänselt oder von den Lehrern schlecht behandelt. Ausserdem hatte ich damals in der Klasse 3 x Kerstin, 3x Thomas und 3x Jana- ist das etwas Anderes?
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Nomen est omen schrieb:
am 31. Januar 2012 um 13:13:16
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Vornamen
Wie kann mann ein Kind Philemon nennen, wie kann man??. Viele Eltern haben allem Anschein nach einen unwiderstehlichen Drang ihren
Kinder bei der Namensgebung irreparablen Schaden zuzufügen.Vor allem Filmstar mit ihren recht häufig eigentümlichen Namen scheinen sich ungewollt in die Namensvergabe deutscher Eltern einzubringen. Keanu, Kevin, Marlon usw. Da gab es schon den Artikel Vorname benachteiligt Kinder in der Schule. Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose. Aussage einer Lehrerin die Bä
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Hans-Joachiem schrieb:
am 29. Januar 2012 um 23:06:16
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Die Bayern haben wieder einmal recht
Für Erwachsene sind die kurzen Namen einfach nur peinlich.Ich empfele meinen Studenten oft eine
Namensänderung.Man sieht das die Menschen heute nur noch getriebene der Medien sind.Arme deutsche Bevölkerung, deine geistigen Größen werden leider auf dem Müll entsorgt.Diesen Menschen fehlt es einfach an Bildung und intelekt,sie können sich nicht in das Erwachsenleben ihrer Kinder hineindenken.Ein Kleinkind ist kein Schosshündchen.
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