27.09.2011, 10:16 Uhr
Beine so oft wie möglich hochlegen und nicht im Sitzen übereinanderschlagen. (Quelle: imago)
Schwangere leiden wegen ihres erhöhten Magnesiumbedarfs häufiger unter Wadenkrämpfen. Da die Krämpfe aber auch auf einer Thrombose oder einer Venenentzündung beruhen können, sollten betroffene Frauen die Ursache unbedingt von ihrem Gynäkologen abklären lassen. Das rät Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte in München. Besonders nahe liegt der Verdacht auf eine Thrombose bei Schmerzen in nur einem Bein.
Wadenkrämpfen können Schwangere mit viel Bewegung, ausreichender Flüssigkeitszufuhr und einer magnesiumreichen Ernährung vorbeugen. Viel Magnesium steckt Albring zufolge zum Beispiel in Hülsenfrüchten, Vollkornbrot, Milchprodukten und Nüssen.
Grundsätzlich sollten werdende Mütter die Beine so oft wie möglich hochlegen und nicht übereinanderschlagen. Bei Neigung zu Krampfadern empfiehlt es sich außerdem, langes Stehen oder Sitzen zu vermeiden. In manchen Fällen sind magnesiumhaltige Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll.
Quelle: dpa
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